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Gute Vorsätze fürs neue Jahr – auch für Ihren Vierbeiner

Gesund bleiben, bevor man krank wird: Vorsorge für ein langes Tierleben

Viele von uns haben das neue Jahr mit guten Vorsätzen begonnen. Meist betreffen sie unsere eigene Gesundheit. Für unsere Vierbeiner wäre es jedoch ebenso hilfreich, nicht erst dann zum Tierarzt zu gehen, wenn unser Hausgenosse krank erscheint.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten vorzusorgen, damit Krankheiten mit oder ohne Schmerzen nicht oder deutlich später auftreten.

 

Was bedeutet Vorsorge?

Vieles ist ganz einfach und kostenfrei, manches mit Kosten verbunden. Diese sind allerdings in der Regel viel günstiger, da wir proaktiv handeln und Krankheiten vermeiden können, als wenn wir versuchen, beim Auftreten von Symptomen chronischer Erkrankungen wieder ein lebenswertes Leben herzustellen.

 

  1. Regelmäßige Gewichtskontrolle

Steigt das Gewicht von Mal zu Mal, sollte die Fütterung überprüft und besprochen werden. Denn Übergewicht ist kein Schönheitsproblem, sondern das am weitesten verbreitete Gesundheitsproblem in Deutschland.

Genauso gilt: Fällt das Gewicht stetig, ohne dass die Fütterung geändert wurde, ist dies oft ein Hinweis auf eine für Sie als Tierhalter noch symptomlose Erkrankung. 

 

  1. Parasitenprophylaxe

Mittlerweile gibt es die regelmäßig tödlich verlaufende, früher als Reisekrankheit bezeichnete Erkrankung Babesiose auch in Deutschland. Sie wird von einer speziellen Zeckenart übertragen. Daher ist eine ganzjährige Zeckenprophylaxe in den meisten Regionen sehr sinnvoll.

Sprechen Sie uns auf das richtige Produkt für Ihr Tier an.

Wurm- oder Flohbefall sind belastend für Tier und Mensch. Die Prophylaxe ist um ein Vielfaches einfacher als eine Therapie.

 

  1. Anpassung der Fütterung

Nicht umsonst gibt es den Spruch „man ist, was man isst“. Dieser gilt auch für unsere vierbeinigen Mitbewohner. Sowohl ganz junge als auch alternde Tiere benötigen anderes Futter als erwachsene Tiere, da sich der Stoffwechsel unterscheidet.

Zusätzlich hat jedes Tier und natürlich auch jeder Tierhalter individuelle Ansprüche. Sprechen Sie uns an und wir unterstützen Sie bei der Auswahl der passenden Ration für Ihren Liebling.

 

  1. Zahnpflege

Tägliches Zähneputzen hilft, die Zahngesundheit möglichst lange zu erhalten. Oft ist die Zahnsteinentfernung nötig, um die Zähne zu erhalten und Schmerzen zu vermeiden.

Gerne geben wir Ihnen zusätzliche Tipps in einem Prophylaxegespräch.

 

  1. Augenpflege

Speziell bei unseren kurznasigen Tiere ist es wichtig, dass Sie als Tierhalter wissen, wie die passende Pflege für Ihr Tier aussieht. Oft ist es sinnvoll, täglich geeignete, anfeuchtende Augentropfen zu verabreichen, um Schäden der Hornhaut zu vermeiden.

Kneift Ihr Hund das Auge zu oder bemerken Sie eine Dunkelfärbung der Hornhaut, ist es deutlich aufwändiger und manchmal unmöglich, die vollständige Genesung herbeizuführen.

 

  1. Allgemeinuntersuchung durch den Tierarzt

Durch das tägliche Zusammenleben fallen Veränderungen oft erst sehr spät auf, da sie schleichend entstehen.

Oft ist die Antwort auf unsere Frage „Seit wann fällt Ihnen …auf“ auch“ die Antwort, „Ich dachte, das ist normal beim Älterwerden“ oder „Das hat er/sie sich angewöhnt“. Veränderungen des Gangbildes oder beim Aufsuchen von Liegeplätzen sind häufig Hinweise auf Schmerzen im Bewegungsapparat. Fällt irgendwann eine Lahmheit auf, ist die Muskulatur oft bereits stark abgebaut. Jeder von uns weiß, dass es einfacher ist, Muskulatur zu erhalten als, als sie wieder aufzubauen.

Katzen sind Meister im Verbergen von Erkrankungen. Stellen wir beispielsweise bei der Untersuchung eine erhöhte Herzfrequenz fest und können eventuell sogar die Schilddrüse ertasten, gibt uns der Schilddrüsenwert im Blut Aufschluss über eine mögliche Schilddrüsenüberfunktion. Diese lässt sich meist über lange Zeit gut therapieren, sodass die Katze ein lebenswertes Leben führen kann.

Wird uns eine Katze jedoch erst mit Erbrechen oder gar Sehverlust aufgrund einer fortgeschrittenen, bislang unbekannten Schilddrüsenüberfunktion vorgestellt, bleibt unklar, ob das Sehvermögen wiederhergestellt werden kann.

 

  1. Blutwertkontrolle

Labore geben Referenzbereiche vor, die anzeigen, dass gemessene Werte, innerhalb dieser Bereiche mit hoher Wahrscheinlichkeit in Ordnung sind. Da jedoch jedes Individuum eigene Normalwerte hat, ist es wichtig, diese wenigstens einmal zu einem Zeitpunkt zu bestimmen, an dem Ihr Tier sicher gesund ist. Schon kontinuierliche Veränderungen innerhalb des Normalbereichs können wichtige Hinweise z. B. auf Funktionsverlust oder Überlastung von Niere, Leber und Bauchspeicheldrüse geben. Wird dies frühzeitig erkannt, helfen oft eine Futterumstellung und die Unterstützung mit geeigneten Ernährungsergänzungsfuttermitteln, diese Organe in ihrer Funktion zu unterstützen.

 

  1. Ultraschalluntersuchungen

Bei festgestelltem Herzgeräusch oder verändertem Herzrhythmus, genauso bei Rassen, die zu Herzerkrankungen neigen, wie z.B. der Cavalier King Charles Spaniel, ist ein Herzultraschall nötig, um festzustellen, ob und wenn ja, welche Therapie sinnvoll ist.

Beim alternden Rüden macht, vergleichbar mit dem Mann, ein regelmäßiger Prostata-Check Sinn.

 

  1. Blutdruckmessung

Die Blutdruckmessung ist bei Katzen genauso wichtig wie bei uns Menschen, da es auch bei ihnen Bluthochdruck als eigenständige Erkrankung gibt. Unbehandelt verkürzt dieser, wir beim Menschen die, Lebenszeit enorm. Die Behandlung ist bei den meisten Katzen sehr einfach möglich. Bluthochdruck ist bei Katzen oft auch das einzige Symptom einer weiteren unbehandelt tödlich verlaufenden Erkrankung, dem Conn-Syndro